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Donnerstag, Oktober 6, 2022

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B9-Treffen in Bukarest

Am Donnerstag fand in Bukarest eine Konsultationsrunde im Format Bukarest 9 zur besorgniserregenden Sicherheitslage in der Nachbarschaft der Ukraine und in der Schwarzmeerregion statt.

Der rumänische Außenminister, Bogdan Aurescu, warnte vor der Notwendigkeit eines Gleichgewichts zwischen dem Norden und dem Süden der NATO-Ostflanke:

„Die Präsenz der Alliierten an der Ostflanke des Bündnisses, auch im Süden, wo Rumänien liegt, ist im Vergleich zur derzeitigen russischen Präsenz in der Nähe der Ukraine und in der Schwarzmeerregion eindeutig um ein Vielfaches geringer. Wir können also auf keinen Fall von einem Einsatz verbündeter Streitkräfte sprechen, der eine Herausforderung für Russland darstellen würde,“ sagte Aurescu.

Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian, der als besonderer Gast an dem Treffen teilnahm, erklärte, dass die französische und die amerikanische Präsenz in Rumänien perfekt einander ergänzen und dass Paris der Ansicht ist, dass eine Verstärkung der Verteidigungs- und Abschreckungsposition zur Entschärfung der Situation beitragen könnte.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba nahm ebenfalls an den Konsultationen teil. Zum Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Rumänien und der Ukraine und im Kontext der Sicherheitslage in der Region und im Schwarzmeerraum telefonierte Präsident Klaus Iohannis mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj.

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